I'm Not Who You Think I'm Not #24: Gentle Dust

Dorine van Meel, Gentle Dust, 2018, HD Videostill

Freier Eintritt

KW Institute for Contemporary Art
Studio
Auguststraße 69
10117 Berlin

I'm Not Who You Think I'm Not #24: Gentle Dust
Performance

And so, gently the dust will fall, upon the carelessly wrapped paintings.
And gently the colours on the canvas – they will fade away.
Images of soup cans, guns and flowers – they will fade away.
And gentle dust will fall upon the seamless glass vitrines, scattered pedestals, high-security cameras.
Gentle dust, upon the long forgotten sculptures, abandoned in the corners of the white, quiet cubes.

(Und so wird leise Staub fallen auf die achtlos eingepackten Gemälde.
Und leise werden die Farben auf der Leinwand verblassen.
Bilder von Suppendosen, Pistolen und Blumen – sie werden verblassen.
Und leiser Staub wird fallen auf die Glasvitrinen, die herumstehenden Sockel, die Hochsicherheitskameras.
Sanfter Staub, auf die längst vergessenen Skulpturen in den Ecken der stillen weißen Zellen.)

– Dorine van Meel

Gentle Dust ist ein kollektives Projekt, in dem mehrere Künstlerinnen, Autorinnen und Aktivist*innen mit performativen Lesungen, einer Videoinstallation und Musik das Abwenden vom Museum für moderne Kunst imaginieren und inszenieren. Das Museum für moderne Kunst wird hier als symbolischer Ausdruck der kolonialen Machtmatrix verstanden, mit der es sowohl historisch als auch in der Gegenwart verbunden ist. Wie können wir uns von den Narrativen befreien, die von diesen Museen erzählt und gelehrt werden? Live vorgetragene und aufgezeichnete Lesungen geben Antworten auf diese Frage.

Gentle Dust, von Dorine van Meel initiiert und mit Rianna Jade Parker ko-kuratiert, umfasst Lesungen und Texte von Abdel-Rahman Hassan, Alina Jabbari, Dorine van Meel, Imani Robinson, Isaac Kariuki, Natasha Jacobs, Rianna Jade Parker, Susu Amina, Thato Magano, Tirza Balk und Yakari Gabriel sowie eine Videoanimation von Dorine van Meel mit Originalmusik zum Video von Sami El-Enany.